Nur du kommst in Frage! – Wie der Staat eine Lüge schützt und mich zum Zahlesel macht – Die Geschichte von Kuckucksvater Stefan


Im Frühjahr 1997 lernte ich Jessica*, die Freundin eines Kollegen kennen. Wir verbrachten viele Wochenenden mit unserer gemeinsamen Clique. Ich wurde für Jessica ein Freund, bei dem sie sich immer über ihre schlecht laufende Beziehung ausheulen konnte. An einem dieser Abende im September hat es

zwischen uns gefunkt. Bevor ich jedoch eine Nacht mit ihr verbrachte, vergewisserte ich mich, ob die Beziehung zu meinem Kollegen noch eine Zukunft hat. Sie versicherte mir, dass da schon lange nichts mehr läuft. So begann unsere Beziehung langsam. Einige Wochen nach unserer ersten gemeinsamen Nacht bemerkte ich eine Veränderung bei Jessica. Ich vermutete, dass sie schwanger war. Auf mein Drängen hin machten wir einen Test, der meine Vermutung bestätigte. Die Freude war groß: “Ich werde Vater, oder?“ Meine anfänglichen Zweifel wurden von ihr mit den Worten „Nur du kommst in Frage!“ zerstreut. Die Berechnung bei ihrem Gynäkologen über den Empfängniszeitraum bestätigte mir, dass tatsächlich nur ich in Frage kam. Zur Sicherheit jedoch bat ich einen mir bekannten Frauenarzt, mir den Termin noch einmal auszurechnen. Das Ergebnis war so, wie ich es mir erhofft hatte: Ich wurde Vater! Im Sommer 1998 wurde mein Sohn geboren. Noch heute muss ich sagen, dieses Ereignis war das großartigste, was ich miterleben durfte. Kurz nach der Geburt erkannte ich die Vaterschaft beim Jugendamt an. Über eine Anfechtungsfrist wurde ich nicht informiert. Ich war stolz und ich war Vater. Jede freie Minute verbrachte ich mit Marvin*! Wir waren eine glückliche Familie. Dies besiegelten wir im Jahr 2000 mit unserer Hochzeit.

2001 folgte der Umzug in unser kleines Paradies, ein Haus mitten im Wald. Der ideale Spielplatz für meinen Jungen. Es folgten die Kindergarten- und Grundschulzeit, die ich mit Freude miterlebte. Im Juni 2006 dann der Schock. Ich wurde von meiner Frau betrogen, meine heile Welt brach zusammen. Doch ich tat alles für mein Kind. Jedes Wochenende verbrachten wir zusammen. Unterhalt und Umgang wurden einvernehmlich geregelt. Alles lief ganz gut. Bis ich meine heutige Frau kennen lernte. Höhere Unterhaltsforderungen, immer häufiger Schwierigkeiten an den Wochenenden, offene Ablehnung meiner neuen Partnerin waren nur ein kleiner Teil von dem was dann passierte.

Ich wollte keine Fehler machen und suchte im Jahr 2008 Unterstützung bei der Familienhilfe des Jugendamtes. Leider hatte ich mir davon zu viel versprochen. Alle mit der Kindsmutter besprochenen Abmachungen wurden ihrerseits stets gebrochen. Es wurde immer nur von der gestörten Vater-Sohn-Beziehung gesprochen. Aber Hilfe habe ich dort nicht bekommen. Im Gegenteil, ich fühlte mich schlecht, hatte ein schlechtes Gewissen gegenüber Marvin*. Trotz aller Bemühungen für Marvin* weiterhin Vater zu sein, entfremdete er sich immer mehr. Mein einziger Halt in dieser schweren Zeit waren meine Lebensgefährtin und deren Kinder. Der Wunsch ein gemeinsames Kind zu bekommen, ließ mich die Sorgen verdrängen, jedoch nie vergessen.

Nach einiger Zeit vergeblicher Versuche schwanger zu werden, suchte ich im Sommer 2009 einen Urologen auf, denn meine Partnerin war gesund und es drängte sich der Verdacht auf, dass es vielleicht an mir liegen könnte. Zwei Spermaproben und eine eingehende Untersuchung später erhielt ich die niederschmetternde Diagnose: zeugungsunfähig zu 99,999 %, wahrscheinlich seit Kindheit. Also konnte ich keine neue Familie gründen und Vater war ich dann wohl auch nicht. Es war eine furchtbare Zeit. Einerseits wollte ich es unbedingt wissen, andererseits wollte ich doch weiter um meinen Sohn kämpfen. Ein Anruf bei meiner Ex mit der Bitte einem Test zuzustimmen, endete mit Beschimpfungen und den Worten “Du bekommst deinen Test nur zu meinen Bedingungen”. So begann mein Kampf. Mit Hilfe eines Anwalts versuchte ich im Herbst 2009 den Test außergerichtlich von ihr zu bekommen. Leider vergebens. Auf anraten meines Rechtsbeistands stellte ich die Unterhaltszahlung ein. Auch dies nützte nichts. Ich musste vor Gericht das Abstammungsgutachten erkämpfen. Zwischenzeitlich wurde meiner Ex Unterhaltsvorschuss gewährt, denn ich zahlte weiter nicht. Erst am 25. Juni 2010 kam dann das Ergebnis: Ich war nicht der Erzeuger von Marvin*, also auch kein Vater mehr. Am gleichen Tag versicherte mir meine Ex, sie habe 100%ig geglaubt nur ich sei der Vater. Ein Glück, dass sie zu weit weg war. Ich weiß nicht, was sonst hätte passieren können. Wut, Hass, Verzweiflung, Verlustangst, ich weiß nicht was genau, aber alle diese Gefühle waren in mir. Ich musste mit meinem Sohn sprechen und zwar sofort. Dies wurde sogar seitens Jessica* erlaubt, jedoch nur telefonisch und nur ganz kurz. Bereits auf dem Weg zu Marvin* erhielt ich einen Anruf ihrerseits, sie habe mit dem Kind gesprochen und er möchte seinen Vater heute nicht sehen und erst noch eine Nacht darüber schlafen. Es wurden viele Nächte bis ich Gelegenheit zu einem Gespräch bekam. Im Beisein von meiner Ex, den Tanten und Großeltern des Kindes sollte ich ein Gespräch von Vater zu Sohn führen. Ein alleiniges Treffen mit dem Vater habe eine Kinderpsychologin nicht für gut befunden. Aha, Marvin* wurde betreut, schön zu erfahren, ich würde auch gern mithelfen, dass es dem Kind gut geht, hier meine Nr. falls die Psychologin Fragen hat, die mich betreffen. Ich brauche wohl nicht zu sagen, dass nie jemand nachgefragt hat. Die Unterhaltung war grausam und schmerzhaft. „Mama hat mir alles erzählt.“ Das waren seine Worte. Was konnte ich da noch dazu sagen. Zwischenzeitlich wurde mir mit Unterhaltspfändung seitens des Jugendamts gedroht. Aber ich bin kein Vater, warum muss ich zahlen? Wieder zum Anwalt, kost ja nix. Ein Verfahren zur Unterhaltstitelabänderung und ein Verfahren zur  Vaterschaftsanfechtung wurden 2010 eingeleitet. Der Kontakt zum Kind war zu dem Zeitpunkt sehr sporadisch und nur noch telefonisch. Im November 2010 wurde die Lohnpfändung vom Jugendamt eingeleitet und zwei Wochen später wurde ich witterungsbedingt arbeitslos. 560 Euro blieben mir zum Leben, obwohl es in Deutschland  einen Selbstbehalt von mindestens 900 Euro gibt. Das gilt aber nicht für Unterhaltspflichtige. Es folgten viele Schreiben, eine Eidesstattliche Versicherung meinerseits, Verhandlungen beim Amtsgericht, an denen der vermeintliche leibliche Vater als Zeuge auftrat. Er sagte aus, dass er an besagtem Zeugungswochenende Verkehr mit Jessica hatte. Das war auch nach so langer Zeit ein Schock für mich. Was für eine Frau habe ich geliebt? Für mich eine Demütigung seitens der Justiz, weil ich als naiv dargestellt wurde, nur weil ich der Person, die ich liebte, geglaubt und vertraut habe! Das Amtsgericht wies den Antrag auf Vaterschaftsanfechtung mit der Begründung die Frist sei verstrichen ab. So ging es weiter zum Oberlandesgericht . An einem Freitag im Juni 2011 um 14.00, man beachte Wochentag und Uhrzeit, da gehen Richter lieber ins Wochenende statt zu Familiengerichtsentscheidungen, war es soweit: Wieder Aussagen von meiner Ex, die nicht ganz der Wahrheit entsprachen. Ich wurde kaum angehört. „Sie wussten doch, dass da ein anderer Mann neben ihnen war,“ war die Begründung des Richters. Keine Chance, mein Anwalt wütend und aufgebracht: “Draußen sitzt der leibliche Vater und hier wird jemand unschuldig zum juristischen Vater gemacht!“ Juristischer Vater heißt in Deutschland: Mann hat die Pflicht immer pünktlich zu zahlen, Rechte hat Mann jedoch nicht. Das OLG beschloss, dass ich juristischer Vater von Marvin* bleibe, das heißt, ich muss Unterhalt zahlen, bis er seine erste Ausbildung beendet hat. Die gerichtlichen Verfahren haben mich einschließlich Abstammungsurkunde rund 10.360 € gekostet. Von Trennung bis dato habe ich rund 18.000 € Unterhalt gezahlt. Zur Zeit zahle ich monatlich 334 € Unterhalt.

Ich habe verloren, weil ich einmal zu sehr vertraute und einem Menschen glaubte, den ich einmal liebte. Zu Marvin* habe ich keinen Kontakt mehr. Dank einer Mitarbeiterin vom Jugendamt weiß ich, dass er umgezogen ist mit seiner Mutter (wenn man sie als solche bezeichnen kann, nachdem, was sie ihrem Kind angetan hat). Er hat keinen Papa mehr, nur noch einen juristischen Vater. Das ist toll, das hat noch lange nicht jedes Kind, oh welche Ironie. Ich wünsche mir sehr, dass ich irgendwann Gelegenheit bekomme mit ihm zu reden und ihm aus meiner Sicht erklären kann, was eigentlich passiert ist. Aber dies wird wohl nur ein Wunsch bleiben.

* Namen geändert

Update: Nach den öffentlichen Auftritten von Stefan in RTL Extra und SWR Nachtcafé erhöhte sich offensichtlich auch der öffentliche Druck auf Marvins Kuckucksmutter, so dass inzwischen ein paar Treffen zwischen Marvin und Stefan stattfinden konnten. Dennoch ist er bis heute immer noch der Zahlesel, der von der Kuckucksmutter gesetzlich legitimisiert geschröpft wird.

Update2: Leider ist der Kontakt zwischen Stefan und seinem Kuckuckssohn mittlerweile wieder zum Erliegen gekommen. Das Versprechen der Kuckucksmutter aktiv dabei mitzuhelfen den tatsächlichen Vater endlich festzustellen und in die Pflicht zu nehmen, hat sich ebenfalls rasch in Luft aufgelöst. Zudem ging die Kontaktaufnahme stets von Stefan aus, Marvin selbst schien kein gesteigertes Interesse daran zu haben oder soll man besser sagen „haben zu dürfen“? So wird Stefan auch im Juli 2014 wieder 334 € an die Kuckucksmutter überweisen für ein Kind, das er nachweislich nicht gezeugt hat und das er nicht sehen kann, weil es ihm entfremdet worden ist.

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57 Antworten zu Nur du kommst in Frage! – Wie der Staat eine Lüge schützt und mich zum Zahlesel macht – Die Geschichte von Kuckucksvater Stefan

  1. Pingback: Von Samenspenderkindern, Adoptivkindern, Kuckuckskindern … und deren Rechten – Kommentar zum Antrag der Bündnis ’90/DIE GRÜNEN im Bundestag | kuckucksvater

  2. Hermann Danne schreibt:

    Lieber Stefan,

    als selbst hochbetroffener Trennungsvater schreibe ich gerade an einem Buch über Trennungsväter. Darf ich Deine Geschichte in diesem Buch übernehmen (natürlich mit kompletten
    Quellenangaben und mit Belegexemplar, wenn es fertig ist)?

    Viele Grüße
    Hermann

  3. Pingback: Was ‘Hallo Deutschland’ nicht gezeigt hat – oder: Wie wieder einmal am Kuckuckskindthema vorbeiberichtet wurde | kuckucksvater

  4. Pingback: Sie nannte Zeugen, die keine waren – Geschichten aus den Kommentaren | kuckucksvater

  5. Manfred W. schreibt:

    Also mich überrascht immer wieder, wie Männer bereitwillig Unterhalt zahlen, obwohl sie nach Strich und Faden von Kuckucksmutter und Staatssystem betrogen und verarscht wurden.
    Ich würde mal intensiver über http://wikimannia.org/Deutschlandflucht und Unterhaltsboykott nachdenken, sonst läuft das http://wikimannia.org/Unterhaltsmaximierungsprinzip in Deutschland noch auf Ewigkeiten weiter und das Männer http://wikimannia.org/Zahlesel / Zahldeppen degradiert.

  6. charlotte schreibt:

    @ maximilian also so harte und brutale worte hab ich schon lange nicht mehr gehört und gelesen..
    was mich interessieren würd arbeiten Sie für ein Pharma unternehmen????? danke

  7. Hallo !!! Ich schreibe hier stellvertretend für meinen Freund und mich. Nach über einen Jahr Hohn, Lügen und anwältlichen Papierkrieg haben wir erfahren, dass mein Freund auch ein Kuckucksvater ist. Seine Ex hatte erst zugegegen er ist nicht der Vater, dann doch, dann konnten mehrere in Frage in kommen…Sie nannte Zeugen, die gar nix wussten, dass sie zeugen sind ( über Internet ausfindig gemacht und direkt angeschrieben ). mein freund bekam in der ganzen Zeit auch noch Krebs. Obwohl wir immer Argumente gegen ihre Lügen hatte versuchte sie den vaterschafttest anzuwehren. Im November letzten Jahres erneute zeugenvernehmung, aber 50 Prozent IHRER zeugen tauchten nicht auf. wir denken, dass sich dann ihre Lügenschlinge so fest zog, dass sie den vaterschafttest zustimmte.
    Das schlimme ist, dass sie das 2. kind auch noch jens unterjubeln wollte. sie beschwöhr immer wieder darauf, bis zur geburt, dass es seins ist, obwohl es zu keinen sex. kontakt mehr kam, weil sich mein partner von ihr getrennt hat. Da war er auch schlauer, unterschrieb nicht die vaterschaftsurkunde und das Jugendamt verordnete einen test. Er war nicht der vater. Diese Frau dachte einfach wohl damals : ich bin mit den 1. kind durchgekommen, da schaff ich es auch mit den 2.
    Stefan hats ganz schlimm getroffen !!! Wir können ihn nachfühlen. Er weiss, dass er nicht Vater ist, darf das Kind nicht sehen, wird finanziell ausgenommen, der wahre Vater reibt sich die Hände und der Staat unterstützt das. Das muss einfach mit Präsens auf die Öffendlichkeit geändert werden !!! Wir haben einen, langen schweren Weg hinter uns. Seelisch, finanziell und im Falle meines Partners noch körperlich mit den Krebs.

    Was ich da von Maximilian lese ist für mich nur der blanke hohn !!! Er hält Kuckucksväter für blöd Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und hält sie dann für schuldig, wenn sie ein Kind untergejubelt bekommen.

    Ich wünsche es wirklich niemanden, niemanden !!! weder Kindern, noch den vätern.
    Ich habe im Freundschaftkreis ein paar, was ein kind adoptiert hat, weil sie keine kinder bekommen dürfen. Das kind hat, trotz dem es die wahrheit kennt und man sich um ihn sehr kümmert, ein seelisches defizid. Wie mag es kindern gehen die hinterlistig Jahre lang angelogen wurden ???

  8. Max schreibt:

    Die logische Schlussfolgerung, die sich aus diesem Einzelfall ziehen ließe, würde imho lauten, dass
    – alle männlichen Jugendlichen & erwachsenen Männer in wiederkehrenden Abständen Spermiogramme anfertigen lassen
    – Kondome benutzen, solange sie eine Vaterschaft ausschließen wollen &
    – dafür kämpfen, dass die sichere, zuverlässige und harmlose Methode der hormonellen Verhütung ENDLICH auch von ihnen genutzt werden darf.

    Keine Gesetzesänderung nötig, kaum noch ungewollte Kinder, Männer wüssten frühzeitig, ob sie zeugungsfähig sind oder nicht, und wenn sich alle dran hielten gäbe es auch keine jahrelangen Zweifel bei den Putativvätern – das alles ganz ohne Eingriffe in die Bürgerrechte.

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Der Vorschlag ist doch sicher sarkastisch zu verstehen, oder?

      Ansonsten ist es ein sehr undurchdachtes Konzept. Keine Kinder zu bekommen, obwohl man einen Kinderwunsch hegt, ist eine Lösung, die der Entscheidung kein Geld mehr zu verdienen, nur um keine Steuern zu bezahlen, obwohl man sich ein Leben in Luxus wünscht, gleichkommt.

      Was passiert in einem Fall, in dem jemand Vater werden möchte, aber ihm ein anderer zuvorkommt? Die Überzahl der Scheinväter wollen übrigens Vater werden und freuen sich auf den Nachwuchs und sind deswegen nicht so schnell mißtrauisch der eigenen Partnerin gegenüber. Das zeigt meine eigene Erfahrung und meine Kontakte zu betroffenen Kuckucksvätern.

      • Max schreibt:

        Nein, der Vorschlag ist ernstgemeint. Stefans vorrangiges Problem war, das er zu lange nicht wusste, dass er unfruchtbar ist. Hätte er das schon als Jugendlicher erfahren, hätte er nicht das von einem anderen gezeugte Kind als sein leibliches angenommen bzw. wenn doch, dann von vorn herein im richtigen Bewusstsein.
        Er steht repräsentativ für die Kuckucksväter, die keine leiblichen Kinder zeugen können, da läuft der Vergleich Kinderwunsch und Geld verdienen komplett ins Leere.
        Die Frag der regelmäßigen Verhütung (hormonell oder per Kondom) zielt auf die (nicht nur Kuckucks-)Väter, die ungewollt Kinder zeugen. Es wird sowas von Zeit, dass das aufhört! Es geht um Selbst-Ermächtigung und Kontrolle der eigenen reproduktiven Kräfte, ohne Verantwortungs- und damit auch Schuldverschiebung in Richtung Frauen.

      • Max schreibt:

        Du fragtest: „was passiert in einem Fall, in dem ein Mann Vater werden möchte, aber ihm ein anderer zuvorkommt?“
        Wenn dieser andere nicht Vater werden möchte und dennoch ein Kind zeugt, haben wir das Problem des unreflektierten Umgangs mit der eigenen Zeugungsfähigkeit. Dieser ist heutige Norm und das eigentliche Problem, dem durch die oben genannten Maßnahmen begegnet würde.
        Wenn der Konkurrent jedoch ebenfalls ein Kind zeugen will und mir zuvorkommt, muss ich das unter „Pech gehabt“ abhaken.

        • Max Kuckucksvater schreibt:

          Hallo Maximilian, Deine ganzen Argumentationen und vor allem Zuweisungen von Schuldverschiebung sind abstrus. Und Deine Formulierung „Pech gehabt“ ist verachtend und ignorant gegenüber den betroffenen Scheinvätern und Kuckuckskindern, welche ihrer Identität beraubt wurden.

          Ich rate jedem Mann, den Test – denn nur so kann er sich seiner Vaterschaft sicher sein – zu machen. Doch wer in einer Beziehung ist, ist dies, weil eine Basis von Vertrauen herrscht, die bis zur Aufdeckung der Untreue der Partnerin, keinen Nährboden für Mißtrauen gibt. Selbst dann ist es noch ein weiter Weg zum Rückschluß, das dies schon zum Zeitpunkt der Zeugung des eigenen geliebten Kindes möglicherweise stattfand.

          Deine Begründung, dass man sich seiner eigenen Zeugungskraft und der damit verbundenen möglichen Verhütung „selbstermächtigen“ soll, geht am Thema Kuckuckskind vorbei. Dein Thema ist ungewollte Vaterschaft, da bist Du hier im falschen Blog gelandet. Suche Dir dafür eine andere Spielwiese, die gibt es bestimmt.

          Unser Thema ist die Identät des Kindes und die damit verbundene Identität des Vaters, denn Vaterschaft ist identitätsbildend.
          Zum Einen die Verantwortung der Kuckucksmütter, die sich der eigenen Verantwortung und den Konsequenzen ihres Handelns entziehen. Sie sind keine Kinder mehr, sie sind erwachsene, gleichberechtigte Menschen mit Verantwortung in unserer Gesellschaft. Es droht ihnen hier keine Steinigung, die eine solche Geheimhaltung des Ehebruches verständlich machen würde.
          Zum Anderen ist es auch in der Verantwortung der Gesellschaft, mit den möglichen Mitteln die Identität des Kindes zu sichern. Die übrigens auch sehr einfach zu handhaben ist, denn ein Vaterschaftstest bedarf keines großen Aufwandes mehr. Erst recht nicht, wenn dieser standardisiert in den Geburtshäusern und Kliniken durchgeführt wird.
          Die Elternschaft ist ab der Zeugung eben kein Wunschkonzert mehr.

          Wenn Du aber wirklich etwas zu unserem Thema beitragen möchtest, bist Du herzlich willkommen. Ansonsten verschone uns bitte vor weiteren Verhütungsratschlägen.

      • Max schreibt:

        Da bin ich schon wieder.
        Ich finde es haaresträubend von „Identitätsraub“ zu fabulieren. Wurden Adoptivkinder auch ihrer Identität beraubt? Haben sie keine?
        Wenn Vaterschaft identitätsbildend ist (da stimme ich zu) ist damit doch wohl die gelebte, praktische Sorge gemeint – und die übernehmen Kuckucksväter ja ebenfalls an – wie Du schriebst – „ihrem geliebten Kind“. Und nach einem negativen Abstammungsgutachten ist die Liebe und dieser Teil der eigenen Identität dann plötzlich ausgelöscht? Oder sollte er es (nur) sein – dem eigenen Wertmaßstab zufolge? Ist Vaterschaft bloß biologisch, oder wird sie begründet von den Emotionen, den Entbehrungen, die ich bereit bin hinzunehmen?
        Ich bin schon ganz richtig hier bei dem Thema, gerade auch im Hinblick auf die angesprochenen Fragen (Spermiogramm/Verhütung). Denn dieser Artikel hierhandelt von einem Zeugungsunfähigen, der genau dies nicht wusste, der seine Trauer darüber verdrängt und stattdessen seine Wut ausgerechnet auf die Frau richtet, die ihm die Möglichkeit gegeben hat, seine väterliche Seite zwei Jahre lang auszuleben. Die Natur hat ihn betrogen, früher, deutlicher und nachhaltiger als die Frau. Hätte sein Konkurrent seine Zeugungsfähigkeit unterbunden, würden allgemein Männer die Verhütung so ernst nehmen wie die Frauen es de facto tun, gäbe es das Problem Kuckuckskind nicht, wäre diesem Mann die Erfahrung Vaterschaft gänzlich „erspart“ geblieben.
        Manche Menschen sind nicht monogam veranlagt ( es gibt sogar die Ansicht, dies betreffe die überwiegende Mehrheit) – jeder weiß das. Wären Männer treu gäbe es keine Nachfrage nach Prostitution. Als gebährunfähige Wesen verorten sie zu Unrecht die größere Verantwortung bei der Frau – die im Falle einer promisken Lebensführung ebenfalls nicht weiß, wessen Spermien nun den Volltreffer gelandet haben.
        Du schriebst: „Elternschaft ist ab der Zeugung kein Wunschkonzert mehr“. Mit Abstrichen (die meisten Schwangerschaften enden mit natürlichem Abort) möchte ich Dir da recht geben. Aber mit welchem Recht sollte eine übernommene soziale Vaterschaft dadurch enden, dass ein medizinisches Gutachten nachweist, dass die Gene von einer anderen Person stammen?
        Und wie steht ihr (respektive Du) zur Thematik Samenspenden?
        Ist mir klar, dass Dir meine Ansicht nicht schmeckt. Dennoch hoffe ich, dass Du bereit bist mit mir weiterzudiskutieren. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass ihr als äußerst kleine Minderheit eine imho bedrohliche Gesetzesänderung herbeiführen wollt…
        Gute Nacht und (vielleicht) bis bald
        von einem Max zum anderen

        • Max Kuckucksvater schreibt:

          Punkt Prostitution: Laut Ihrer These gäbe es keine Prostitution, wenn die Männer treu wären. Im Umkehrschluß bedeutet dies, dass alle Kunden der Prostituierten in einer Beziehung sind und fremd gehen. Fällt Ihnen was daran auf? Es fehlen fälschlicherweise in Ihrer These Männer die Single sind.

          Punkt Identität eines Adoptivkindes: In modernen Staaten – ich rede hier nicht von Deutschland – in Bezug auf Adoption, werden den adoptierten Kindern von Beginn an das Wissen darüber geschenkt. Sind sie noch Babys werden die Adoptiveltern so geschult, dass auch diese Kinder wissen werden, dass ihre richtige Mama und ihr richtiger Papa woanders sind und sie ein Zuhause bei den Adoptiveltern nun haben. Schaue mal auf den Seiten der betroffenen Adoptivkinder, die auf die Gnade ihrer deutschen Adoptiveltern angewiesen sind, um über ihre biologischen Eltern Auskunft zu erhalten. Nicht selten möchten auch die biologischen Eltern mit deren Kindern in Kontakt treten und es wird ihnen verwehrt, obwohl dem Amt bekannt ist, dass auch das inzwischen volljährige Kind ebenfalls den Kontakt sucht. Ja, Adoption ist eine tolle Sache, durch die ein Paar, welche keine Kinder bekommen kann, sozialen Nachwuchs haben kann. Auch für die Adoptierten ist es eine gute Sache, denn ihnen wird eine Heimat, eine Familie geboten. Doch dass ganze darf nicht auf den Identitätsraub hinauslaufen. Das ist unmenschlich und berücksichtigt nur die Bedürfnisse egomaner Adoptiveltern. Selbstlose Adoptiveltern gewähren zum Glück ihren Adoptivkindern die Information über ihre Herkunft, doch dies darf nicht in deren Gewalt liegen. Es ist das Recht eines jeden Menschen, zu wissen, von wem er abstammt.

          Punkt Möglichkeit des Auslebens der väterlichen Seite: Es ist ein großer Unterschied, ob einem ein Kind untergeschoben wird, oder ob man selbst ein Kind annimmt. Letzteres ist eine freie Entscheidung, die jedem gebührt. Wenn Du aufmerksam die Geschichte von Stefan gelesen hast, wird Dir auffallen, dass er weiterhin Kontakt zu seinem Kuckuckskind haben möchte, dies aber von der Kuckucksmutter verwehrt bekommt. Bei mir ist es ebenfalls so gelaufen. Das finanzielle Interesse und die Instrumentalisierung des Kindes durch die Kuckucksmutter ist kriminell, wird aber vom Staat in jeder Hinsicht unterstützt und auch noch mit einer faktischen Immunität ausgestattet. Ihre Anmerkung, er habe hier doch das Glück gehabt, zwei Jahre seine väterlichen Gefühle ausleben zu dürfen, ist mehr als zynisch.
          Auch ich lebe in diesem Zwiespalt, auf der einen Seite ein geliebtes Kind zu haben und auf der anderen Seite es das Kind eines Nebenbuhlers ist und dann auch noch für jeden Umgang hart kämpfen muss und dadurch dieses geliebte Kind weiteren Manipulationen der Kuckucksmutter ausliefere. Hier habe auch ich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

          Punkt Elternschaft ist kein Wunschkonzert: Auch wenn das Kind während der Schwangerschaft durch einen natürlichen Abort stirbt, ändert sich nicht die Elternschaft. Pervers hieran ist, dass ein Scheinvater auch noch um dieses Kind trauert, ohne zu wissen, dass es ja gar nicht seines ist. Gehört das für Sie auch zum Glück, seine vaterschaftlichen Gefühle ausleben zu dürfen?

          Punkt Ende einer Vaterschaft: Wenn ein Scheinvater über die wahre Herkunft seines Kindes erfährt, ist es sein gutes Recht, wenigstens dann selbst zu entscheiden, wie er zu diesem Kind steht. Eine weitere Annahme des Kindes kann ich nur befürworten, doch dass muss er für sich entscheiden. Auch hier gibt es eine unendliche Anzahl an unterschiedlichen Umständen.

          Punkt Samenspende: Darüber haben wir noch nicht diskutiert, es steht noch auf der Agenda. Meine Position ist die, dass auch hier eine anonyme Spende – sei es Samen oder Eizelle – nicht hinnehmbar ist. Es ist nur ein zelebriertes Armutszeugnis der eigenen Zeugungsunfähigkeit gegenüber. Was ist so schlimm daran, ein Kind aufzuziehen, wie sein eigenes und gleichzeitig ihm seine Herkunft zu lassen. Warum muss dafür dessen biologischen Eltern geleugnet werden? Ein berühmter Fall eines unfreiwilligen anonymen Samenspenders (es hieß, seine Samenspende sei für wissenschaftliche Zwecke bestimmt) finden Sie in der Spezialausgabe Vater von Geo. Der Mann hat nun auf Basis vorsichtiger Schätzungen mehr als 700 Kinder, weswegen er seinen kompletten genetischen Code online gestellt hat, falls eines dieser Kinder eines Tages ihren wahren Vater kennenlernen wollen. Und unglaublicher Weise, es haben ihn mittlerweile schon welche gefunden. Er hat dies gemacht, obwohl ihm bewußt ist, dass es für seine Kinder und seine Frau – also seine Familie, nicht immer leicht sein wird. Seine Begründung liegt darin, dass jeder ein Recht auf das Wissen um die eigene Herkunft hat. Bewundernswert, oder?

          Punkt Monogamität von Menschen: Ob jemand nun mit nur einem Menschen sein Leben teilen möchte, oder doch lieber von Bett zu Bett hüpft, ist jedem selbst überlassen. Doch die Freiheit, sich für die Polygamität zu entscheiden hört da auf, wo der Partner bewußt weiter im Glauben gehalten wird, er wäre in einer monogamen Beziehung. Durch diesen Geschlechtsverkehr mit anderen ausserhalb der Beziehung stehenden, wird der Mann zudem auch noch in Lebens-Gefahr gebracht. HIV (Aids), Hepatitis A, B und C, Chlamydien, Tripper, HPV Viren wovon es über hundert verschiedene Typen gibt und viele weitere Geschlechtskrankheiten können so an den in Unkenntnis stehenden Partner übertragen werden. Das ist respektlos, unverantwortlich und skrupellos. Vom moralischem Aspekt fange ich hier erst gar nicht erst an.

          Punkt äußerst kleine Minderheit: Wenn Sie davon sprechen, dass wir eine äußerst kleine Minderheit seien, so möchte ich doch gerne wissen, auf was Sie sich hier beziehen.
          Wenn Sie sich auf die, die mittlerweile Wissen, dass sie Scheinvater bzw. Kuckuckskind sind, beziehen, dann stimme ich Ihnen zu. Jedoch, wenn Sie von den Scheinvätern und Kuckuckskindern allgemein reden, sind 70.000 bis 140.000 Kuckuckskinder PRO JAHR keine ÄUSSERST KLEINE MINDERHEIT. Nein, ganz im Gegenteil, wir sind ein relevanter Anteil der Gesellschaft. Und selbst wenn wir nur eine äußerst kleine Minderheit wären, so haben wir laut des BGB die gleichen Rechte und den gleichen Schutz gewährleistet zu bekommen, wie jeder andere Bundesbürger auch.

          Punkt Betrug durch die Natur: Wenn einem unabwendbare Dinge wiederfahren, nennt man es Schicksal, mit welchem wir alle fertig werden lernen müssen. Doch wenn einem dies durch einem anderen Menschen angetan wird, nennt man das Verbrechen. Gewalt gegen einen anderen Menschen. Das ist ein erheblicher Unterschied. Für die Macht der Natur ist keiner verantwortlich, für das eigene Handeln hingegen schon.

    • Nicole schreibt:

      Du hast die Geschichte wohl nicht so ganz verstanden.
      Es geht hier um einen Mann, der auch nach Scheidung immer wieder versucht hat den Kontakt zu seinem Kind irgendwie aufrecht zu halten.Was sowohl für den Vater als auch für das Kind mit großen Schwierigkeiten verbunden war.
      In all diesen Sorgen erfährt der Vater dann auch noch, das er nicht Vater sein soll!!!
      Es geht hier um Emotionen und Ängste!
      Aus Deinen Kommentaren ist wohl zu erlesen ,das du weder Kinder hast noch beabsichtigst welche zu zeugen. Von daher muß ich Dir leider sagen, das Du keine Ahnung hast, welche Gefühle Mann kennenlernen darf, wenn er Vater wird und welche er kennenlernen muß, wenn er erfährt, das er jahrelang betrogen wurde. Der natürliche Betrug ist eine Geschichte womit Mann fertig werden kann. Aber der absichtliche Betrug ist eine Geschichte, die ihn ein ganzes Leben begleitet. Die Wahrheit der Frau, hätte damals gesprochen, heute vielen Personen einiges an Leid erspart.

      Ich wünsche Dir, das Du auch einmal wirkliche Gefühle kennenlernen darfst, sowohl die, die sich gut anfühlen, aber besonders die, die weh tun.

      Desweiteren bin ich( Mutter von zwei Kindern) ganz klar für den Vaterschaftstest bei Geburt. Es ist wohl der geringere Kostenaufwand, gegenüber Deiner Forderung nach einem Spermieogramm.

      • Max schreibt:

        Guten Tag und Danke für Deine Antwort.
        Ich folge der Einfachheit halber Deiner Reihenfolge und beginne mit Deiner Anmerkung zur Prostitution. Natürlich gibt es auch ungebundene Freier, allerdings sind sie eine Minderheit. Keine so kleine wie ihr (laut dem bei Euch verlinkten Interview mit Prof. Kutschera gibt es 2-5% Kuckuckskinder, dem oberen Wert zufolge wärd ihr etwa halb so viele wie es homosexuelle Menschen gibt). Interessanterweise haben übrigens fast alle Freier hinterher ein schlechtes Gewissen, ob wegen dem Betrug an ihrer Partnerin, dem Selbstbetrug oder den Prostituierten ist noch unerforscht.
        Was die Adoptivkinder bzw. das Recht zu wissen von wem man abstammt angeht muss man erstmal festhalten, dass es dabei um ein neueres Phänomen geht, das nur Dank zuverlässiger Verhütung und in Friedenszeiten überhaupt einzulösen ist. Und es ist keinesfalls so, dass ein Kind unter dem Vorenthalt dieses Wissens leiden muss, siehe Jakob Augstein und Philipp Rösler, als prominente Beispiele. Sicher: je unglücklicher die eigene Kindheit, desto größer der Wunsch nach Gewissheit, desto quälender werden die „was wäre wenn“-Gedankenspiele sein.
        Zur Möglichkeit des auslebens der väterlichen Seite: ein Kuckucksvater hält es für möglich der Erzeuger zu sein, da er verhütungslosen Verkehr mit der Frau hatte (i.d.R. wohl über einen längeren Zeitraum), und er bringt die Bereitschaft mit, ein Kind aufzuziehen. Dieses Kind könnte auch in anderer Hinsicht nicht seinen Erwartungen entsprechen, auch damit müsste er sich abfinden – was ich im Falle von Behinderungen nun nicht gerade leichter fände. Dass Stefan und Du weiter Kontakt wollt, ehrt Euch einerseits, andererseits beweist ihr dadurch doch gerade, dass es nicht auf die genetische Verwandschaft ankommt. Dass die Kindsmütter Euch nicht so entgegen kommen, wie ihr es wünscht, hat vermutlich nicht wenig damit zu tun, wie ihr Euch verhalten habt, als ihr erfahren habt, dass Euer Kind nicht von Euch, sondern einem Nebenbuhler abstammt. So verständlich es auch ist, dass Ihr wütend und enttäuscht ward von einem Seitensprung zu erfahren, gleichzeitig zu kommunizieren: das ist ja gar nicht mein Kind – ich will aber trotzdem alle Rechte ausüben! kann nur schwer funktionieren. Entweder ist es nicht mehr mein Kind und ich lasse es fallen wie eine heiße Kartoffel – oder es bleibt mein Kind, auch wenn es nicht meine Gene teilt. Ähnliches gilt für den Fall, dass das Kind vorgeburtlich stirbt: liebe ich die Frau und habe ich mich auf meine Vaterschaft gefreut, trauere ich – unabhängig vom Chromosomensatz des Kindes.
        Zur Samenspende: vielen Spendern wie auch Eltern scheint es wichtig zu sein, dass kein Kontakt herstellbar ist. Diese fremde Person hat ja auch nichts mit der eigenen Familie zu tun. Bei dem von Dir angegebenen Mann vermute ich hingegen auch Eitelkeitsmotive. Seine Familie wird, denke ich, wenig darunter leiden, ich kann mir zumindest kaum vorstellen, dass sie diese Kinder als Halbgeschwister/Stiefkinder wahrnehmen, und das Erbe werden sie auch nicht aufteilen müssen. Blöd gesprochen: den Großteil unserer Gene teilen wir ja auch mitbestimmten Affenarten, ohne dass wir uns diesen deshalb verwandt fühlen.
        Wenn wir über die Gefahr von Geschlechtskrankheiten sprechen, schließt sich der Kreis: nur regelmäßige Kondombenutzung schützt mich und meine Partner.
        Zu den phantasmatischen Zahlen: auch als emotional betroffener Lobbyist solltrn sie bemüht sein, halbwegs seriöse Daten zu benutzen. Sie spielen schließlich mit einer – laut Psychologie – männlichen Urangst.
        Können Sie denn angeben, welche Rechte Ihnen vorenthalten werden, und warum Sie die 95-98% Nicht-Betroffenen in ihren Rechten beschneiden wollen?
        DAS wäre ein gewaltiges Verbrechen!

        • Max Kuckucksvater schreibt:

          Punkt Prostitution: Es ist nur ein Themengebiet, welches Sie eingestreut haben. Es ist sympthomatisch für Ihre gesamten Argumentationen. Ignorant, fehlinformiert und/oder mit selektiver Wahrnehmung. Bevor Sie weiter behaupten, dass nur eine Minderheit der Freier Single seien, bitte ich um Verweis auf entsprechende Studien. Ich fand in der kurzen Zeit jetzt jedenfalls nur welche, die im Maximalfall von oft sprachen und nicht von meistens. Auch zu Ihrer Behauptung, dass fast alle Freier danach ein schlechtes Gewissen hätten, fand ich keinerlei Studie oder wenigstens Einträge dazu, was wieder einmal bestätigt, dass Ihre Aussagen mehr von Ihren persönlichen (Wunsch?)Vorstellungen, denn von Wissen geprägt sind.

          Punkt Prof. Kutschera: Er hat sich dahingehend nur geäußert, selbst eine Studie erstellt hingegen nicht. Es gibt eine Menge Studien zu Kuckuckskindern, die bis hin zu 42% gehen. Wohlgemerkt, es sind Studien und keine Schätzungen oder verallgemeinerte Aussagen. Natürlich ist die Studie, die mit den 42% einer bestimmten Gruppe zugeordnet, die offensichtlich höher betroffen ist, da sie nun einmal nicht überraschend zu Hause eintreffen können. Es waren in dem Fall britische Grubenarbeiter. Dass Ihnen die eine Aussage in einem Interview von Prof. Kutschera besser paßt, ist klar. Wir haben den Link dahin trotz dieser Fehlzahl aufgegriffen, da er im wesentlichen über den evolulotionsbiologischen Aspekt – denn er ist Evulotionsbiologe – sprach und sehr klar das Verbrechen am Scheinvater formulierte. Zitat:“Der im BGH-Urteil behandelte Brut-Parasitismus der Frauen ist völlig unakzeptabel, da das biologische Überlebens-Grundrecht des Partners verhöhnt wird. Ein Mann ohne eigene Nachkommen, der unwissentlich ein Kuckuckskind eines Konkurrenten großzieht, stirbt biologisch betrachtet aus. Er glaubt jedoch, er würde seine eigenen Gene weitergeben, aber der unbekannte leibliche Vater ist der Gewinner dieses evolutionären Wettstreites.“

          Punkt Prozentzahl der Kuckuckskinder: Die ‚Ärzte Zeitung‘ hingegen geht von 10 Prozent aus. Das Mittel aller Studien – gleich welcher Teilnehmeranzahl, Gruppenkonzentration, Region etc. – liegt bei 5,7 Prozent. Wir reden aber nicht von einem wandernden Volk, in dem der Mann stets zur Seite seiner Frau steht (Beduinen), sondern von den drei Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ländern, in denen Frauen frei sind, Gott sei Dank. In der Freiheit liegt auch Verantwortung.

          Punkt Jakob Augstein: Jakobs Mutter Maria Carlsson erklärte: »Ich habe Rudolf nicht betrogen. Er hat von Anfang an alles gewusst und war überhaupt nicht eifersüchtig.« Es ist also in dem Sinne kein Kuckuckskind, da der Vater darum wußte und somit auch die freie Wahl hatte, ob er das Kind eines anderen annimmt oder nicht. Auch das Jakob in der Familie seines biologischen Vaters aufgenommen wurde, ist ein Glücksfall, der nicht üblich ist. Ferner hingegen ist es eine Mutmaßung, dass Jakob Augstein nicht davon belastet war. Dazu hat er sich in keinem Interview bisher geäußert. Da bleibt nur noch die Frage, ob Sie ihn persönlich kennen und mehr noch, er Ihnen gegenüber sein Herz ausgeschüttet hat. Anderenfalls ist auch hier wieder einmal der Wunsch Vater Ihres Gedankens. Das Ei können Sie uns nicht unterschieben. 😉

          Punkt Phillipp Rösler: Im Interview mit dem SWR sagte er: „Schon im Kindergarten war ich mir bewusst, dass ich anders aussehe“, sagt Gesundheitsminister Philipp Rösler. „Mein Vater hat mich damals geschnappt und vor den Spiegel gestellt. So, mein Junge, wie Du siehst, siehst Du anders aus. Und dann hat er mir es erklärt“. Sein Vater habe dabei auch das Thema Adoption offen angesprochen. Er habe als Kind damit zwar nichts anfangen können, aber durch die offene Art sei das Thema weder mit Tabus noch gar mit Hemmungen belegt gewesen. Sein Vater habe sich immer verhalten wie ein Vater und er wie ein Sohn, da habe das juristische für ihn nie eine Rolle gespielt.
          Aber auch später in der Pubertät habe er mit seiner Herkunft keine Probleme gehabt. Bei ihm sei nie das Gefühl aufgekommen, er müsse zu seinem Ursprung nach Vietnam. Der Gesundheitsminister erklärt das damit, dass man nur suche, wenn einem was fehle. Da er seine Wurzeln bei seinem Vater, seiner Familie in Deutschland habe, habe ihm nichts gefehlt.
          Er hatte das Glück, dass sein Vater stets offen und liebevoll mit seiner Herkunft umging. Auch brachte eben sein Unterschied in Gestalt zur restlichen Familie früh die Frage der Identität auf. Dadurch wurde ihm seit seines Lebens die Definition von ‚ich bin‘ ermöglicht. Auch hatte er die Möglichkeit – dank der Offenheit und Liebe – sich von seinen leiblichen Eltern zu entbinden. Diese Offenheit und der damit verbundene Respekt fehlt gegenüber denen, über die wir hier reden. Den Kuckucksvätern und Kuckuckskindern. Auch hier singen Sie ein Lied in der falschen Tonlage. Aber es können ja nicht alle begnadete Sänger sein. Ein Quentschen Realitätsbewußtsein, Selbstreflektion, Offenheit und Mitgefühl stünden Ihnen besser. Besser, als all die Lieder, die Sie hier so ungeniert hinausposaunen.

          Punkt Genetische Vaterschaft: Nicht zum ersten Mal, doch hoffentlich zum letzten Mal: die genetische Vaterschaft ist nicht das alleinige Kriterium des Vaterseins. Ein Kind anzunehmen, als wäre es sein eigenes steht jedem frei, doch diese Freiheit, darüber zu befinden ist ihm alleine zu überlassen. Unterschieben hingegen ist eine Entmündigung der freien Entscheidung des Mannes. Und auch hier gilt, diese Kindesannahme darf nicht zur Leugnung und Verheimlichung der Identität des Kindes führen. Denn das wiederum ist das alleinige Recht des Kindes, was als unantastbar zu respektieren ist.

          Punkt weiterer Kontakt zum Kuckuckskind: Ich bin erfreut, erstmalig das Wort ‚vermutlich‘ von Ihnen zu lesen. Ich sehe – wenn auch nicht viel – Hoffnung, dass Sie zukünftig einen Unterschied zwischen Ihrer Fantasie und Fakten machen.
          Dennoch, ich habe sogar sehr besonnen reagiert, keinerlei Fragen nach dem Warum oder beschuldigen á la ‚wie konntest Du nur‘ oder schlimmeres getan. Das alles, damit eben die Situation nicht eskaliert. Für Stefan kann ich jetzt nicht sprechen, da ich ihn dahingehend noch nicht selbst befragt habe. Doch wenn Sie mögen, können Sie in unserem Blog die Reaktionen der Kuckucksmütter aus den verschiedenen Sichten nachlesen und feststellen, dass sie alle sich nicht der Wahrheit stellen wollen und dann äußerst aggressiv reagieren, selbst, wenn die eigene Tochter liebevoll die eigene Herkunft klären möchte. Auch neigen Kuckucksmütter dazu, nach der Trennung den eh nicht biologischen Vater sozial vom Kind zu trennen. Wegzug ist da ein erprobtes Mittel. Leistungen – denn darum geht es denen zumeist – hingegen wollen sie weiter beziehen und unternehmen dann alles, damit der Scheinvater der gesetzliche Vater bleibt, damit dieser schön weiterzahlen kann. Denn der biologische Vater hat vermutlich keine wenigstens vergleichbaren Mittel, sonst hätte sie – bei dem Antrieb – sich ihn als Vater ausgesucht. Das sind die üblichen Folgeverbrechen der Kuckucksmütter, vor denen uns Scheinvätern und Kuckuckskindern der Staat zu bewahren verpflichtet ist, dem jedoch noch nicht nachkommt.

          Punkt Kommunikation von Fakten: Es ist sogar die Pflicht, diese Lebenslüge aufzudecken und eben nicht ebenfalls zum Mittäter zu werden. Das dies der Kuckucksmutter nicht schmeckt ist nachvollziehbar, jedoch unerheblich.

          Punkt Trauer um ein verstorbenes ungeborenes Kind: Es ist ein großer Unterschied, ob ich um MEIN Kind trauer oder Mitgefühl für die untreue Partnerin und deren Verlust habe.

          Punkt Verwandschaft mit Affenarten: Verwandschaft ersten Grades mit der der evolutionären Verwandschaft von Primaten zu vergleichen, bekundet Ihre Gesinnung. Die Leugnung der Abstammung, Ich weiß nicht, was sie reitet, nur eines bin ich mir bei Ihnen sicher, dass Sie auf Gedeih und Verderb sich Ihr Weltbild nicht nur erhalten möchten, sondern vielmehr es auch noch anderen aufzwingen wollen. Ich lasse Sie gerne bei Ihrem Weltbild, das nennt sich Toleranz. Doch in einer Diskussion werde ich alle Ihre Falschinformationen und Unverschämtheiten bis ins Einzelne durch Fakten widerlegen.

          Punkt Geschlechtskrankheiten: Wenn ein Paar übereinkommt, dass sie in ihrer monogamen Beziehung auf Verhütung verzichten wollen, dann ist das deren Entscheidung. Sie fühlen sich innerhalb der Beziehung sicher vor Krankheiten. Wenn einer der Partner dann sexuelle Ausflüge macht, ohne das Wissen des Partners, dann wird dieser bewußt der Gefahr vor Ansteckung mit z.T. lebensbedrohlichen Krankheiten ausgesetzt. Das lächerliche mantraähnliche herunterbeten vom Gebrauch von Kondomen innerhalb einer festen offiziell monogamen Beziehung ist abermals ein Zeichen, dass Sie nicht von Ihrem Weltbild – wider besseren Wissens – verabschieden können oder wollen. Auch ein Kondom gegen Erkrankungen wie Hepatitis a/b/c etc. zu empfehlen grenzt schon an Blindheit, völligem Unwissen oder Ignoranz. Suchen Sie sich aus, was Ihnen mehr schmeckt. Lesen Sie doch einmal nach, wie die Übertragungswege verschiedener Krankheiten sind, bevor Sie sich hier zum Besten geben, was Ihnen bisher wirklich nicht gelungen ist.

          Punkt Rechte anderer, die durch unsere Forderung vom Vaterschaftstest ab Geburt verletzt würden: Nennen Sie doch bitte auch nur einen, einen einzigen Punkt, der nicht gleich so einfach und belegbar widerlegt werden kann.

          Fazit: Auch nur ein einziger erhellender Moment durch Sie für mich, wäre eine Bereicherung gewesen, auf die ich bisher vergebens gewartet habe. Wer weiß, vieleicht fällt Ihnen ja doch irgendwann etwas substanzielles ein. Bitte melden Sie sich erst dann wieder, denn ich bin Müde auf das Geschreibsel eines Minnesängers, der stets taktlos auf den falschen Akkorden spielt und behauptet das wäre eine Melodie, zu reagieren.

      • Max schreibt:

        Sie irren, gnädiges Fräulein.
        Ich habe ebenfalls zwei Kinde. Töchter.
        Und ich empfände es als nicht hinnehmbar, wenn diese jahrelang hormonell verhüten würden, bloß weil ihr Auserwählter zu feige oder was auch immer ist, um seine Zeugungsfähigkeit überprüfen zu lassen. Auch das ist Betrug- und imho sogar Körperverletzung!
        Hingegen würde es mich nicht aus der Bahn werfen, wenn rauskäme, dass sie nicht meine biologischen Kinder sind. Ich würde sie weiter als meine Kinder ansehen und auch die Partnerschaft zu meiner Frau aufrecht erhalten. Weil ich meine Familie so liebe wie sie ist.
        Darf ich fragen, wo ihr persönlicher Bezug zum Thema liegt?

        • Max Kuckucksvater schreibt:

          Hallo Maximilian!
          Bitte zügeln Sie sich zukünftig in Ihren Äußerungen! Trolle werden gesperrt.

          Ansprachen wie Herrlein und Fräulein sind hier unerwünscht, da herabwertend. Frauen- und Männerfeindliche Aussagen haben hier keinen Platz! Wir lassen Ihnen für Ihre geistigen Ausflüge, Behauptungen und Anschuldigungen freien Raum. Doch überschreiten Sie zukünftig noch einmal diese Grenze, werde ich Ihre zukünftigen Kommentare sperren.

    • Yelka Schmidt schreibt:

      Hallo Maximilian. Ganz ehrlich? Mich macht es wütend, wenn ich so eine Argumentation lese. Ich gehöre dann wohl in die Kategorie „Pech gehabt“. Meine Mutter nahm sich das Recht nach meiner Zeugung ihrem damaligen Ehemann mich als seine Tochter vorzustellen. Mit dem verpflichtendem Test in den ersten Tagen nach der Geburt wird schon an das Gewissen jeder Schwangeren appeliert, mit dem Partner möglichst früh die Wahrheit über die Identität des Ungeborenen zu sprechen. Der Test wäre dann „nur noch“ der Beweis. Somit wäre der verpflichtende Test zukünftig auch von großer präventiver Natur geprägt. Dann liegen die Karten auf dem Tisch und jeder Beteiligte kann für sich entscheiden, ob er das junge Leben maßgeblich in der Zukunft prägt (egal ob sozialer Vater oder biologischer Vater) oder nicht. Emotionale Achterbahnfahrten, Wut, Hass, Ärger und Aggressionen auf der Grundlage, dass Mann oder Kind Jahre später durch Zufall erfahren, dass man seiner Identität beraubt wurde, wäre der Wind aus den Segeln genommen. Nervenraubende juristische Verfahren, die derzeit einzig auf eine sehr gute Herleitung und Argumentation vor Gericht eine Aussicht auf Erfolg haben, gehörten der Vergangenheit an. Meine Mutter ist und bleibt meine Mutter aber sie tat vielen Menschen in ihrer Umgebung unrecht und weh mit einer Macht, die derweil auch vom Gesetz gebilligt wird. Dieses Ungleichgewicht muss gerade in unserer jetzigen Gesellschaft abgeschafft werden. „Vater eines Kindes ist der Mann,
      1. der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist,…“ (BGB§1592). Derzeit wird es wohl eher so ausgelebt:
      Vater eines Kindes ist der Mann, 1. der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter glücklich im Kreissaal des örtlichen Krankenhauses sitzt und sich seit Monaten auf diesen großen Moment gemeinsam mit der Mutter freut.
      „Artikel 8 UN-Kinderrechtskonvention:
      (Identität)
      (1) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, das Recht des Kindes zu achten, seine Identität, einschließlich seiner Staatsangehörigkeit, seines Namens und seiner gesetzlich anerkannten Familienbeziehungen, ohne rechtswidrige Eingriffe zu behalten.
      (2) Werden einem Kind widerrechtlich einige oder alle Bestandteile seiner Identität genommen, so gewähren die Vertragsstaaten ihm angemessenen Beistand und Schutz mit dem Ziel, seine Identität so schnell wie möglich wiederherzustellen…
      …Familienbeziehungen: Obwohl unklar bleibt, welche Familienbeziehungen im einzelnen gemeint sind, wird hier ein wichtiges Prinzip deutlich. Bedeutsam für die kindliche Identität ist nicht nur, Kenntnis davon zu haben, wer die biologischen Eltern sind. Ebenso wichtig (und im Einzelfall sogar wichtiger) können gelebte Beziehungen zu Geschwistern, Großeltern und anderen Personen sein.“ (Dr. Jörg Maywald ist Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind und Sprecher der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, http://liga-kind.de/fruehe/404_kinderrechte.php)
      Der Erläuterung kann ich nichts anfügen.
      Ich bin keine Minderheit!
      Ich habe das Recht darauf zu erfahren wer ich bin und wo ich herkomme!
      Auch meine Würde ist unantastbar!

    • Stefan schreibt:

      @ Maximilian
      Mir fehlen fast die Worte wenn ich hier Ihrer Beiträge lese!

      Eine klare Schuldzuweisung kann man nur einer Kuckucksmutter zusprechen, da nur sie weiß wer als Vater in Frage kommt!
      Das ist Betrug dem Scheinvater und dem Kuckuckskind gegenüber!!!
      Was meine Erlebnisse angehen ist es so, das ich glücklicherweise nicht nur zwei sondern fast acht Jahre lang glücklich mit Marvin* erleben durfte. (Nur für Sie Max, Marvin* ist ein Kind das trotz Verhütung entstanden ist).
      Mit “Pech gehabt” kann man ein solches Erlebnis nicht einfach abtun. Ich jedenfalls nicht !
      Nach 11 Jahren zu erfahren dass man gar nicht Vater ist, tut sehr weh.
      Nicht nur die Tatsache an sich, sondern auch das man Jahre lang belogen und benutzt wurde, ist extrem schmerzlich!
      Wenn die Kindsmutter dann noch hingeht und alles noch schwieriger macht dann soll man die Sache mit “Pech gehabt” abtun???
      Für mich gibt es keinen aber auch gar keinen vernünftigen Grund warum ich eine solche Frau noch unterstützen sollte.
      Meiner Meinung nach wäre sie in der Pflicht sich um Marvin`s* leiblichen Vater zu bemühen!
      Aber sie hat ja Glück gehabt, das ich damals unterschrieben habe!
      Ich hab halt “ Pech gehabt” , weil die Gerichte ihr mehr glaubten als mir und die Gesetze so formuliert sind das Ihre Lügen geschützt werden.
      Ich hoffe ihnen passiert so etwas nicht, aber falls doch kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen das sie Ihr Leben mit ihrer Partnerin so weiter führen könnten als sei nichts gewesen!
      Wenn Sie von Ihrer Partnerin über Jahre belogen und betrogen worden wären, dies nur durch einen Zufall erfahren hätten, dann sagen Sie zu sich:
      Hab ich wohl “Pech gehabt”
      Und leben mit Ihrer Partnerin in Frieden und Eintracht weiter, weil Sie, sie so lieben?

      Das war alles von meiner Seite.
      * Name geändert

  9. Marta Pandora schreibt:

    @ sunshine
    Ich zitiere „Sie ist eine starke Frau und hat in ihrem Leben und im Leben von Marvin vieles zerstört.“
    Wäre sie eine starke Frau hätte sie die Wahrheit gesagt, diese „Jessica“ ist nicht stark 😦 sie ist zerstörerisch

    • Stefan schreibt:

      @Maria Pandora
      Damit triffst Du den Nagel genau auf den Kopf!!!
      Sie ist nicht Stark, sondern: egoistich, berechnend, verlogen & zerstörerisch !

      • Stefan schreibt:

        Sorry, ich meine natürlich Marta Pandora nich „Maria“.
        Die liebe worterkennung der handy’s. 😉
        Gruß Stefan

  10. Stefan schreibt:

    Hallo Ihr lieben,

    ich möchte mich bei Euch allen für die vielen Kommentare bedanken,
    das freut mich sehr.
    Es tut sehr gut zu erfahren das man nicht alleine mit diesem Problem ist.
    Ein besonderen Dank möchte ich an meine liebe Frau Nicole richten, die des ganze nun seit Jahren mit mir durchsteht !
    Ein ganz großes Danke an Marcus,bin sehr froh dich kennengelernt zu haben.Vieln dank für Deine Hielfe mit bem Block usw.!
    Ich hoffe wir alle hier schaffen es unser Ziel zu erreichen, sowohl jeder im Privaten für sich, aber auch das ganz Große Ziel:
    Die Wahrheit durchsetzen zu dürfen und
    „Die Gerechtigkeit siegen zu lassen“!!!

    Gruß
    Kuckucksvater Stefan

  11. charlotte schreibt:

    @ nicole danke ich versuch halt mein bestes bin halt auch eine betroffene und ich und alle anderen hier sind den grausamen schmerzhaften weg des vaterschaftstest gegangen… es ist nicht leicht bei gott nicht das warten und dann das ergebniss die welt steht kopf, aber ich für mich bin froh diesen weg gegangen zu sein…
    und es wird zitronenfalter und ihrem mann nix anderes übrigbleiben als ihn auch zu beschreiten.. was können sie verlieren??? die fam ist scheinbar zerstritten… und das einzige was hilft frieden und ruhe in die fam und in sein eigenen leben zu bringen.. ist einfach der test um die wahrheit rauszufinden… es gehört mut dazu ich weiss das… aber es hilft nachdem man den schock überwunden hat dann schaut man wieder nach vorne so mach ich es und ich hab hier schon soooo viele absolut super menschen gefunden… das ich es als gewinn ansehen das mir das passiert ist… klingt komisch aber ist so…. lg charlotte

  12. Nicole schreibt:

    Danke Pandora, ich kann Dir nur zustimmen.
    Habe auf Charlottes Antworten zu Zitronenfalter auch einen Kommentar geschrieben.
    Vielleicht interessiert er Dich.
    Würde mich freuen!!!!
    Liebe Grüße
    Nicole

    • Nicole schreibt:

      Richtig Pandora,
      genau das ist auch meine Meinung.
      Dir ein schönes Wochenende und laß den kopf nicht hängen.
      Ich denke Dein Kampf lohnt sich.

  13. Zitronenfalter schreibt:

    Ja Marta, und manchmal zuckt es mir in den Fingern. manchmal möchte ich auf den Facebookseiten der Töchter auf die Nachrichtfunktion drücken und ihnen mein Wissen mitteilen.Kontakt zu mir verweignern sie, so wie Mutter, seit 2 Jahren tot, es gefordert hat. In der Hoffnung die Bombe würde irgendetwas positives berwirken. Aber was richte ich damit an? Mein Mann leidet, er leidet still. nur ich weiß wie sehr.

  14. luenzer schreibt:

    Als Kuckuckskind, das erst mit Mitte 40 davon erfahren hat, habe ich all‘ die Jahre sehr darunter gelitten, denn ich hatte immer etwas gefühlt, aber nichts verstanden. Nachdem dann das Geheimnis offenbar wurde, wurden viele Fragen gelöst, aber es gab auch neue. Und ich bin sehr froh, dass ich es noch vor dem Tod der Beteiligten erfahren konnte, obwohl sie alle (außer meinem ‚Erzeuger‘, dem es aber von meiner Mutter verboten wurde) bis zu ihrem Tod schweigen wollten.
    Mehr dazu unter: http://luenzer.wordpress.com/
    (… wo ich immer wieder an dieser Geschichte neu (ver)arbeite.)
    Bitte schaut euch auch die anderen Geschichten hier an, dann werdet ihr sicher zu einem neuen Urteil kommen.
    PS: Über das Internet (WKW) habe ich meine beiden anderen (Halb-)Brüder ausfindig gemacht und das war sehr wertvoll für mich. Es lohnt sich bestimmt, mal intensiver nach dem Tennislehrer zu suchen, bzw. am besten wäre es, wenn das seine Tochter selbst machen würde.

  15. evakuckuckstochter schreibt:

    hallo zitronenfalter,

    ich würde euch auch raten, es euren „Mädchen“ zu sagen. Wie sie danach damit umgehen, ist ihre Sache. Aber sie haben ein Recht drauf, es zu wissen. Du schreibst, dass sie auch jetzt schon nur losen Kontakt zu euch pflegen (wenn ich das richtig interpretiert habe), aber wenn sie es irgendwann von jemandem anders erfahren und dabei auch erfahren, dass ihr es die ganze zeit gewusst habt, werden sie euch dafür hassen. Denn es tut verdammt weh, zu erkennen, dass man von Menschen, denen man die ganze Zeit vertraut hat, verarscht worden zu sein…

    PS: Auch ein Tennislehrer kann ausfindig gemacht werden, aber von der Möglichkeit sollte nicht eure Entscheidung abhängen, ob ihr es ihnen überhaupt sagt. Das ist dann der zweite Schritt. Darüber könnt ihr euch (oder sie sich) Gedanken machen, wenn sie es erst einmal wissen.

    Ich wünsch euch die richtigen Worte für dieses wichtige Gespräch. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer das ist…

    • Zitronenfalter schreibt:

      Es ist Zeit vergangen. Mein Mann hat noch andere Verwandte gefragt die ebenfalls den Vater seiner jüngeren Tochter namentlich benennen konnten. Diese Mitwisser aus der streng katholischen Familie bezeichen wir inzwischen als Mittäter. Es war in der Familie allen von Anfang an bekannt, nur meinen Mann nicht. Der Vater der jüngeren Tochter ist der eigene kleine Bruder meines Mannes, inzwischen verstorben. So wird die Tochter zur Nichte, der gesetzliche Vater zum Onkel, der Onkel zum Vater, die Nichte zur Halbschwester. Zu einem Gespräch konnte es nicht kommen, es wurde von den „Mädchen“ (hier bei uns ein üblicher Ausdruck für „Töchter“) verweigert. Die Jüngere ging sogar soweit der Meldebehörde gegenüber zu behaupten, sie sei durch Vater und Stiefmutter an Leib und Leben gefährdet, nur um einen Besuch zu vermeiden um den wir angefragt hatten. Ihr Status ist jetzt der wie in einem Zeugenschutzprogramm. Die Adresse wird behördlicherseits geheim gehalten. So hat die Ältere das Wissen per Brief, die Jüngere per Mail mitgeteilt bekommen. Letztere noch mit angehängten Fotos ihres Vaters und ihrer Halbschwester. Eine Reaktion erfolgte darauf nicht. Nun kann man darüber spekulieren ob sie es schon lange wußten und deshalb einem persönlichen Gespräch entgehen wollten. Es besteht auch ein Angebot für einen Vaterschaftstest.

  16. Marta Pandora schreibt:

    Was hält euch ab, den „Mädchen“ die Wahrheit zu sagen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es geht nicht um euch, eure Kränkung, es geht um Identität! Noch mal sorry, dein Kommentar zeigt mal wirder ganz deutlich wie mit Wahrheitsfindung umgegangen wird.
    – Kenntnis der eigenen Abstammung
    Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG) umfaßt auch das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung.

  17. Zitronenfalter schreibt:

    Wie es wohl Kindern geht die nicht wissen wer ihre wirklichen Väter sind?
    Die inzwischen verstorbene Exfrau meines Mannes hat ihm 2 Töchter untergeschoben, beide inzwischen um die 30. Er ist nur Vater eines Sohnes, sein jüngstes Kind. Das Ganze ist erst vor 2 Jahren herausgekommen, die Oma hat sich mir offenbart. Die Älteste ist die Tochter eines Tennislehrers, die Mittlere wurde vom Bruder meines Mannes gezeugt. Der vermeintliche Onkel ist der Vater. Er ist vor 6 Jahren verstorben, hat sich kurz vor seinem Tod wohl seiner Mutter anvertraut. Die Mutter der Kinder hat schon während der Ehe gegen meinem Mann gehetzt, Intrigen geschmiedet,lief nach der Scheidung damit zu solcher Hochform auf, das die Töchter keinen vernünftigen Kontakt zu uns pflegen. Nur die jüngere Tochter ahnt etwas, weiß aber nicht wer der wirkliche Vater ist.
    Als die ältere Tochter einen Sohn bekam, unseren vermeintlichen Enkel, erhielt ich ein Schreiben der Exfrau, ich solle die Finger von dem Kind lassen, ich wäre nicht verwandt. Die Tochter hat nicht realisiert was das aussagte, kurz darauf starb die Exfrau meines Mannes dann.
    Mein Mann kann sich nicht dazu durchringen, den Mädchen sein Wissen mitzuteilen. Es würde sowieso von ihrer Seite keine Reaktion erfolgen. Der Bruder ist tot und wie sollte man einen Tennislehrer finden der vor 30 Jahren in einem Club gearbeitet hat? Vielleicht kann sich jemand vorstellen welche Last meinem Mann auf der Seele liegt?

    • charlotte schreibt:

      @ zitronenfalter wahrheit ist das wichtigste und zwar soll es ihnen die oma sage die es dir gesagt hat… weil sonst bist du die böse… zusammensetzten und die oma soll die wahrheit sagen wenn es auch die wahrheit ist… weil ich hab bei mir erlebt das es da auch ganz plötzlich darum ging jemanden eins auszuwischen schlecht zu machen… daher ist es ganz wichtig das SIE DIÈ OMA diese geschichte IHren Enkelinen erzählt auf keine fall du oder der vater die zwei frauen sind schon verstört genug durch die ganze sache…. klärt es auf… weil ich weiss wenn man draufkommt und man erfährt wer aller davon gewusst hat und geschwiegen…. der zorn die wut ist übermächtig… lg charlotte

      • Zitronenfalter schreibt:

        Ja Charlotte, das ist eine sehr vernünftige Ansicht. Aber leider beginnt hier das nächste Problem. Die Oma ist 86 und hatte 2 Schlaganfälle, sie kann sich nicht mehr richtig ausdrücken. Ich fühle mit allen, fühle mich aber auch nicht zuständig. Mein Mann ist in den letzten Monaten von den Kindern wieder sehr verletzt worden, zum Beispiel hat der leibliche Sohn geheiratet ohne was zu sagen. Eine Woche danach versucht er dann mit der frohen Botschaft Geschenke zu schnorren, schickt per Mail ein Hochzeitsfoto.Er hat den Namen seiner Frau angenommen. Ich bin mir auch nicht mehr 100% sicher, das keiner was weiß. Es hat eher den Anschein als sei mal die Direktive ausgegeben, den Alten ausnehmen wo es geht. Als ich das erste mal die mittlere Tochter traf, war sofort die Rede davon das sie in der Kindheit oft gehört hat das H. nicht ihr Vater wäre. Davon hatte er mir nichts gesagt. Mein Mann will im Moment den Schritt nicht gehen, seine
        Mutter und Schwester zu konfrontieren, zu hören, ob sie ihm das Gleiche sagen wie mir. Interessant ist, der Bruder W. starb mit 52 J. an unserer Hochzeit. Es war wie ein Zeichen. Er hatte zwar Krebst, aber die Nachricht kam an dem Morgen doch überraschend. Es hat ihn innerlich zerfressen. Beide Töchter sind nicht auf den Kopf gefallen. Offensichtlich hat aber noch keine gefragt, ob etwas innerhalb der Familie bekannt ist. Sie wissen etwas, ja! aber ich glaube, sie wissen nicht wer. Würde H. jetzt mit dem Ansinnen kommen es ihnen zu sagen, würde allenfalls die Mittlere ihn auffordern doch den Namen per Mail durchzugeben. sie ist so gestrickt! Und dann? würde sie behaupten das wir lügen… Sie erhebt ihre Mutter zu einer makellosen Madonna, obwohl D. die Kinder zugunsten anderer Aktivitäten auch gerne vernachlässigt hat, trank. Diese Familie ist komplett zerrüttet.

      • charlotte schreibt:

        lieber zitronenfalter tja das ist dann schwierig aber dann sollte dein mann den weg gehen und von sich aus den vaterschaftstest machen…. aktiv machen… nur so kannst du das lügen gebäude durchbrechen… er wird zwar der absolut böse sein dann.. aber schlimmer alsjetzt kann die einstellung seiner kinder ihm gegenüber auch nichtmehr werden… und wenn der sturm vorbei ist… die wut der zorn… dann wird das blatt sich wenden… glaub mir die wahrheit tut weh… ist ein langer schmerzhafter weg.. aber der einzige um frieden in euer umfeld zu bringen… lg charlotte

      • Nicole schreibt:

        Liebe Charlotte,
        ich finde es toll, das Du Zitronrnfalter helfen willst!
        Aber es sieht für mich so aus, als besteht kein Interesse.
        In diesem blog geht es um Stefans Geschichte. Irgendwo im Blog wurde Zitronenfalter gebeten die eigene Geschichte zu bloggen. was bestimmt auch ein Interessantes Thema wäre. Meiner Meinung nach kann dem ach so leidenten Mann nur geholfen werden, wenn er seinen „Mädchen“ die Wahrheit erzählt. Was hat er noch zu verlieren?
        In Stefans Fall hat Marvin sowohl von seiner „Mutter“ als auch von Stefan erzählt bekommen, das er einen anderen Vater hat. Der vermutliche Erzeuger wurde meines Wissens nach dem Kind sogar einmal vorgestellt. Marvin mittlerweile 13, ist mit dieser Situation völlig überfordert. Ich denke aber, das er sich als erwachsener Mann, sein eigenes Bild schaffen kann.Zitronenfalter verweigert aber zwei erwachsenen Menschen ein Wissen, worauf sie ein Recht haben. Sie sucht immer wieder neue Ausreden, um der Konfrontation aus dem Weg zu gehen.
        Diese Seite bietet Kuckuckskindern und Kuckucksvätern Hilfe von gleichgesinnten, die etwas verändern wollen!!!! Dies ist bei Zitronenfalter nicht wirklich der Fall. Die Seite dient nicht dazu Mitleid zu bekommen. Das Thema muß öffentlich werden, damit die Kinder und Männer endlich vor den verlogenen Frauen geschützt werden.
        Sorry, aber leider gibt es noch immer zuviele Jessicas in unserem Land.

    • charlotte schreibt:

      wie es wohl kindern geht die nicht wissen wer ihr vater ist ???? ich kann es dir sagen und jeder andere hier auch… es ist einfach verdammte scheisse es tut weh es fehlt ein teil von dir und du hast es schon vorher gewusst bevor man dir die wahrheit gesagt hat da stimmt was nicht
      also meine frage ist will dein mann es wissen oder will er es nicht wissen??
      was kann passieren?? soweit ich verstehe ist die familie sowieso zerstritten.. also schlimmer kann es nicht mehr werden…
      wenn ihr wirklich was ändern wollt und aus dem jammertal rauskommen dann los auf geht es vaterschafsttest der vater soll endlich aktiv werden… und wenn ihr es allein nicht schafft dann gibt es hilfe von mediatoren die euch bei diesen zugeben sehr sehr schwierigen gespräch helfen werden… aber wie gesagt nur jammern und leid tun hilft dir nicht deinem mann nicht eher das gegenteil es wird eure partnerschaft zerstören weil du es irgendwann mal satt haben wirst das ganze…..
      und zu den töchtern wenn ihr nicht endlich aufklärt und nägel mit köpfen macht und die kommen drauf da wird schon seit jahren gemunkelt und drüber gesprochen mit allen nur mit ihnen nicht ich sage dir als selbst betroffenen davon das verzeihen wir kaum… die schlimmsten sind die mitwisser die schweigen aber uns voll mitleid anschauen .. so nach dem motto meine güte die arme wenn die wüsste .. ja zum teufel redet mit uns…. diesen zorn den man auf diese mitwisser hat der ist unglaublich
      klärt es auf und lasst den kindern die Entscheidung was sie mit dieser info tun wollen…
      und bitte bitte halte du dich da raus… das muss der vater machen.. du kannst ihm beistehen dasein aber bitte nicht aufklären weil deine rolle ist jetzt schon sehr schwer als sogenannte stiefmutter töchter von der mutter verhetzt sind dann laden sie den zorn und die wut noch mehr an dir ab … und dann muss sich der vater auf deine seite stellen und sich gegen die töchter oder nichttöchter wenden…
      also los macht was…. lg charlotte

  18. Reinhard Kochendörfer schreibt:

    Lieber Kuckucksvater Stefan,
    wie ähnlich und doch verschieden sind die immer wiederkehrenden wie empörenden Geschichten um die fast schon kriminelle Energie, mit denen manche Frauen die Wahrheit zu verschleiern vermögen und auch noch dabei die Justizia (- natürlich eine Frau!) auf ihre Seite ziehen können.
    (Die aufrechten Frauen – dazu zählt auch meine eigene, mit der ich in 3. Ehe verheiratet bin – mögen es mir verzeihen.
    LG
    Kuckucksvater Rene

  19. vivian-chantal schreibt:

    Hallo Stefan,
    ich bin froh und sehr stolz auf Dich, daß Du Deine Geschichte hier anderen mitteils und ich denke auch ein Stückweit hier verarbeites.
    Ich kann mich da nur der Meinung von Charlotte anschließen, daß man sich so mancher Geschlechtsgenossin schämen muß.
    Und was die ach so tolle Deutsche Rechtssprechung angeht, treibt es einen zur weisglut.
    Was da eigentlich zum wohle des Kindes entschieden……nur das es Finanziel abgesichert sein soll? Keine Frage ….das ist wichtig……aber das Wichtigste?
    Was ist mit der Psyche eines solchen Kindes…….es kann ja wohl von solch einer verlogenen Mutter keine Stärke, Trost und Beistand erwartet werden. Diese zeigt doch nur ihren großen Egoismus.
    Unseren Kinder wird hier vom Vater Staat beigebracht: „Mit Lügen Komme ich weiter!“
    ohje…..ich schreibe mich hier echt in rasche……würde am liebsten bei der „netten“ Jessica vorbei schauen und mal sagen was ich von Ihr halte.
    Na auf jedenfall bin ich ganz dolle stolz auf dich und wir stehen hinter Dir ;-).
    Ich wünsche Dir und Deiner neuen lieben Family alles gute und viel Kraft……aber das schafft Ihr …..ich seid ganz toll (besonders Deine neue Frau)

    • Nicole schreibt:

      Hallo Vivian-Chantal,
      als dritte Frau von Stefan erlebe ich(selbst einmal geschieden), wie grausam Exfrauen sein können. Jessicas Lebensinhalt besteht nur daraus anderen Menschen, die nicht nach ihrer Pfeiffe tanzen, das Leben schwer zu machen.
      Stefan hat diesen Weg so nie gehen wollen, sie hat ihm keine andere Wahl gelassen.
      Wir waren oft sehr verzweifelt, weil Marvin so beeinflusst von ihr, keinen Weg in unsere „Familie“ gefunden hat. Irgendwann aber auch erleichtert , weil er nicht mehr kommen wollte, er durfte sich bei uns doch einfach nicht wohl fühlen. wie sollte er das seiner Mama erklären, wo doch Papas Neue die Böse ist!
      ich bin glücklich und dankbar,das wir diese Seite und die vielen lieben Leute hier finden durften.Vielleicht können wir irgendwann was erreichen, damit kein Kind mehr so einem psychischen Mißbrauch ausgesetzt wird. Auch kein Vater sollte diese Gefühle ertragen müssen, die ich bei Stefan immer wieder erlebe.
      Danke besonders an Marcus, der uns geholfen hat die Geschichte öffentlich zu machen und allen die mit meinem Mann fühlen und ihn unterstützen.
      Danke!!!!!!

      • charlotte schreibt:

        @ nicole sei dir sicher es kommt der tag wo marvin das alles hinterfragt und das wird für seine mutter sehr sehr unangenehm und er wird den weg zu euch zurückfinden… es dauert halt
        und wie du sagst er darf sich ja gar nicht wohlfühlen bei euch… da wird ein kind zerissen…

  20. sunshine1808 schreibt:

    Lieber Stefan,
    wir kennen uns jetzt schon so viele Jahre….unsere Kinder (ich sage immer noch „unsere“, denn für mich warst und bist Du ein VAter mit Leib und Seele, ein Vater wie ihn sich ein Kind nur wünschen kann!) sind gemeinsam ein Stück weit groß geworden. Mit Deiner damaligen Frau, pflegte ich sogar eine sehr enge Freundschaft.Ich war Teil Eurer Familie….ich kann bis heute nicht verstehen, wie sie all die Jahre mit dieser Lüge leben konnte?? Was muß sie gefühlt haben, wenn sie ins Marvins Gesicht geschaut hat? dich angesehn hat. Sprüche gehört hat wie: „Ganz der Vater!“. Mir dreht sich nach wie vor der MAgen rum.
    Ich bedaure allerdings sehr, dasss der Kontakt zu MArvin nicht mehr zustande kommt. Ich bin mir sicher, dass es nicht von ihm aus geht, der Wunsch Dich nicht zu sehen. Und ich hoffe, dass er eines Tages selbstständig genug ist, den Weg zu Dir zu finden. Ich würde es mir so wünschen!!!

    Zu all dem kommt sicherlich nioch hinzu, dass bei Dir und Deiner neuen Partnerin der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind nicht mehr erfüllt werden kann. Dieses Gefühl kenn ich nur zu gut und weiß, dass auch das sehr belastend ist.
    Ich hoffe wir sehen uns bald lieber Stefan. Es tut mir alles so unendlich leid!
    Ganz liebe Grüße
    Tina

    • luenzer schreibt:

      Hallo Tina,
      DANKE für Deine Ergänzung.
      Da kommt mir spontan der Gedanke, ob Du in dieser Angelegenheit nicht irgendwie – mediativ – vermitteln könntest, da Du die Beteiligten kennst?
      Alles Gute
      Immo

      • sunshine1808 schreibt:

        Hallo Immo;
        daran habe ich schon oft gedacht. Der weg über die Kindesmutter ist versperrt. Sie ist so voller Bitterkeit, das ist unvorstellbar. Lange nach der Trennung von Stefan waren wir noch wirklich „beste Freundinnen“. Ich habe immer immer versucht, sie zu unterstützen und zu verstehen, jedoch nie einen Hehl daraus gemacht, das auch Stefan mir als Freund sehr wertvoll ist. Sie hat mir niemals auch nur ansatzweise einen Hinweis gegeben, dass Stefan nicht der leibliche Vater von Marvin sein könnte. Sie führte nach der Trennung von Stefan ein Leben, das ich niemals nachvollziehen kann. Stefan war immer bemüht ein guter Vater zu sein und solange er die Gelegenheit hatte, war er es. Er war Vater mit Leib und Seele. Sogar meine Tochter nannte ihn mit 1 Jahr liebevoll „Papa“. Ich vermisse MArvin in unserem Leben, ebenso vermisst ihn meine Tochter….aber ein Weg über die Mutter wird es nicht geben. Ich hege seid einiger Zeit den Gedanken, mich an die Großeltern von Marvin zu wenden…eigentlich haben sie immer große Stücke auf Stefan gehalten und wissen, dass er ein guter Vater ist. Vielleicht werde ich es tun….aber meine Angst ist da, dass die Mutter einen Kontakt trotz allem nicht zu lässt. Sie ist eine starke Frau und hat in ihrem Leben und im Leben von Marvin vieles zerstört.

  21. Elke schreibt:

    Beim Lesen dieses Beitrages dachte ich die ganze Zeit an meinen Mann, der diesen beinahe 1 zu 1 hätte schreiben können. Auch seine Exfrau hat ihn und das vermeintliche leibliche Kind jahrelang belogen. Trost fand er auch bei mir und meinen Kindern. Zur Exfamilie besteht dank der „Mutter“ (die ich ebenfalls nicht als solche bezeichnen möchte) kein Kontakt mehr, obwohl es noch zwei (diesmal leibliche) Kinder gibt. Glücklicherweise muss er für das eine nicht mehr zahlen. Kaputt gemacht hat diese Frau mindestens eine Familie! Welchen Schaden sie bei ihren Kindern angerichtet hat, wird sie aufgrund ihres Egoismus niemals begreifen. Mein Mann hat unsäglich gelitten, doch wir Erwachsenen können dies irgendwann verarbeiten. Die betroffenen Kinder wohl nie. In diesen Momenten verfluche ich unsere Rechtsprechung!

    • Max Kuckucksvater schreibt:

      Hallo Elke,

      vielen Dank für Deinen Eintrag. Ja, die Geschichte von Stefan liest sich wie die von vielen anderen. Und doch, jeder Fall hat etwas besonderes für sich. Es ist wichtig, dass die Gesellschaft erfährt, dass es keine Einzelschicksale sind und das hier ein großes Unrecht und Leid Menschen zugefügt wird. Wir brauchen Deine Geschichte aus Deiner Sicht, aus der Sicht der neuen Partnerin. Bitte schreibe uns diese Geschichte, auch anonymisieren ist möglich. Wir helfen gerne bei der textlichen Überarbeitung.

      Kennt Dein Mann unseren Blog?

      Dir und Deiner Familie ein gutes Neues Jahr 2012

    • charlotte schreibt:

      liebe elke ich find es toll das du dich so einsetzt für deinen mann
      tja leider hast du recht was diese menschen anrichten sehen sie leider nicht… ich bin eine erwachsenes kk kind und die andere kk inder auch und ich versichere dir wir leiden ….

  22. charlotte schreibt:

    lieber monolog als im grund bin ich deiner meinung nur unanständig und moral stösst mir sauer auf das verbinde ich immer mit kirche usw…
    lg charlotte

    • monologe schreibt:

      Das ist zwar nicht mein blog und ich bin auch nicht sozusagen solidarisch, weil ich Ähnliches erlebt hätte (obwohl es mir sicher hätte auch zustoßen können), trotzdem möchte ich Deine Bemerkung, liebe Charlotte, nicht unkommentiert lassen. Du schreibst, Dir stößt „unanständig und Moral“ sauer auf, weil Du das mit Kirche verbindest? Wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du sagen, dass es die Kirche sei, die bzw. in der ständig Moral und Anstand gepredigt wird, wo aber so ziemlich das Gegenteil davon heimisch und gültig scheint? Du meinst, dass der Begriff „Moral“ einen unanständigen Beigeschmack bekommen, sich geradezu in sein Gegenteil verwandelt hat, in Verruf gekommen ist und dass man ihn deshalb nur ungern noch in den Mund nimmt? Soll man also den Begriff „Moral“ ganz abschaffen und ihn durch „Glück“ oder „Glück gehabt“ ersetzen? Vielleicht. Kuckucksvater kann also nichts einwenden, hatte also nur „Pech“? gehabb

      • charlotte schreibt:

        @monologe also erst mal find ich es gut das du stellung dazu beziehst nur so kann diskussion entstehen…
        ja es stösst mir sauer auf… diese zwei worte weil wie man ja täglich sieht kirche politik etc diese worte werden ständig missbraucht und es wird das gegenteil getan…die kirche die moral und anstand fordert was ist mit den vielen vielen priesterkindern?? die verschwiegen werden müssen?? wo die mutter nicht einmal genug unterhalt bekommt ?? dem priester dem sein ordenskleid wichtiger ist als sein kind der dann sonntag in der kirche moral und anstand predigt??
        was ist mit der politik wo man von moral und anstand spricht ?? und fast jeder das gegenteil tut??und dann noch weinerliche geschichten erzählt warum es so und so gewesen ist..
        was ist mit der wirtschaft anstand und moral dem arbeitnehmer gegenüber ?? und die firmen werden geschlossen und in billige länder ausgelagert?? wo dann noch vielleicht kinderarbeit in ansspruch genommen wird oder menschen absolut gesundheits gefährdende arbeits umstände haben?? aber wir sind ja anständige firma wir sind ja anständige politiker diese worte hatten wir schon mal vor ca 6o jahren nein danke und wir hier in österreich haben einen partei die immer von den anständigen staatsbürgern spricht und fast jeder von denen in einen skandal verwickelt ist…
        jawohl moral und anstand doppelmoral nennt man das
        was ich hier einfordere ist menschlichkeit ehrlichkeit soziales gewissen mitgefühl..
        weil diese väter hier wurden und werden auf das schlimmste missbraucht und mit ihnen wir kinder…. und wieviele von der moralisch anständigen gesellschaft hat wissen davon und schweigt?? weil man mischt sich ja nicht ein in fremde angelegenheiten…
        man hat ja anstand !
        das ist mein standpunkt zu diesem thema ich bin einen betroffenen vielleicht hast du dir die mühe gemacht und unsere geschichten alle gelesen und die kommentare. mein mitgefühl ist sehr wohl bei den missbrauchten vätern und kindern…. auch ohnen anstand und moral aber dafür aufrichtig und mit meiner vollen symphathie

  23. charlotte schreibt:

    lieber stefan es tut mir soooo leid was dir passiert ist ich kann es gar nicht in worten fassen.. und wiedereinmal schäme ich mich für meine geschlechtsgenossinen…. ich wünsche dir sooo sehr das du kontakt zu deinem „sohn“ herstellen kannst weil soweit ich verstehe fühlst du dich als sein vater glaub mir er wird das eines tages sehr sehr zu schätzen wissen.. ich weiss nicht wie alt er ist aber es kommt der tag wo er die geschichten seiner “ mutter“ mir widerstrebt es das wort zu benutzen hinterfragen wird… und das wird für sie auch sehr hart werden .. glaub mir wir sind hier einige kkinder und es wird dir jeder sagen… man vertraut seiner mutter nicht mehr man wurde belogen betrogen der papa ist weg… man ist allein man hat alles verloren… so wie du… ich hoffe deine jetztige partnerin steht zu dir und unterstützt dich wo immer sie kann.. ich hätte mir auch so einen sozialen vater gwünscht bleib stark du schaffst das…
    und das mit dem gesetzt tja was soll ich sagen…. schau dir unsere gesellschaft an… es geht immer und überall ums geld sonst gar nix…. lg charlotte

    • luenzer schreibt:

      Lieber Stefan,
      auch mich rührt Deine Geschichte sehr und ich möchte Dir weiterhin alles Gute wünschen.
      Ich selbst bin ein Kkind, das erst mit Mitte vierzig davon erfahren hat und so möchte ich mich Charlottes Kommentar anschließen. Es ist bestimmt (hoffentlich) besser, dass die Wahrheit halbwegs bei Zeiten raus ist.
      Vielleicht können sich die Beteiligten jetzt mehr auf die Zukunft von Marvin konzentrieren, sodass ihr beide wieder neu zusammen finden könnt.
      Beste Grüße
      Immo

  24. monologe schreibt:

    Hier herrschen in vielen Angelegenheiten sehr seltsame Auffassungen von Moral und von Gerechtigkeit. Man muss andererseits wohl sagen, dass jedes Recht versagt, wenn die Leute unanständig sind. Moral und Gerechtigkeit gibts nur soviel als die Leute in sich haben. Sie sind bedauernswert. Ich habe vor kurzem aber von einem ähnlichen Fall gehört, in dem anders entschieden wurde: da wurde auf Rückzahlung aller geleisteten Unterhaltszahlungen erkannt, der leibliche Vater in die Pflicht genommen. Die Richter sind grundsätzlich aber immer bestrebt, jede Gefahr einer Zahlungsverpflichtung seitens Vater Staat abzuwenden.

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