leiblicher Vater / Kuckuckskind - So waren wir uns einig auch zu Zeiten ihres Eisprungs ungeschützt miteinander zu verkehren, sie wünschte sich das Kind und ich wünschte mir ebenfalls das Kind mit ihr. Was ich ihr schon Mitte August sagte, war dann Ende August für uns freudige Gewissheit. Sie erwartete unser Kind der Liebe. Während es für mich eine grenzenlose Freude war, wurde ihre Freude dadurch getrübt, dass Sie natürlich immer noch mit ihrem Ehemann zusammenlebte. Nachdem aus Katharinas und Martins Sicht auch eine Abtreibung kurz thematisiert wurde, glätteten sich die Wogen und Katharina beschloss, die Schwangerschaft so gut es ging zu genießen und sowohl Martin, als auch mich daran teilhaben zu lassen. Also genossen wir die Schwangerschaft, ich begleitete Sie ebenfalls zum Ultraschall und war so glücklich, unser Kind in ihrem Bauch zu sehen. Auch den Namen Lilly für unsere Tochter legten wir gemeinsam fest. Der Zweitname Sandra war der Wunsch von Martin. Diesen erfuhr ich jedoch erst nach der Geburt unserer Tochter.
Ich möchte hier nicht alle Details wiedergeben, da es sich auch noch um ein laufendes Verfahren handelt und trotz geänderter Namen die Möglichkeit besteht, dass sich Beteiligte hier wiedererkennen. Katharina und ich erlebten die Schwangerschaft sehr intensiv miteinander, aber Sie lebte nach wie vor mit ihrem Mann im gemeinsamen Haus und auch er sah sich als Vater des werdenden Kindes. Natürlich sorgte dies immer wieder für Spannungen zwischen Katharina und Martin und ich durfte dann als zwischengelagerter Prellbock und Puffer dienen an dem sich Katharina ausließ und in ihrer Unsicherheit waren dann wieder meine Kinder und meine Ex Schuld daran, dass Sie sich nicht zu 100% zu mir und unserem gemeinsamen Kind bekennen konnte.
Lesen Sie in wenigen Tagen den Teil 3: “Heimlich durfte ich sie sehen“
Hier geht es zum ersten Teil “Ich war der Parallelpartner” der Serie “Meine Tochter soll kein Kuckuckskind sein” von Andreas Haft











