So, ich habe lange nichts von mir hören lassen, aber wir hatten auch jede Menge Stress und kämpfen nach wie vor um unser Recht. Nachdem die Kuckucksmutter dann erfahren hat, dass mein Mann nicht der Vater der Kleinen ist, hat sie allen Leuten gesagt, dass es ja auch besser so sei und dass es ja mal passieren kann, es wäre ja schließlich nur ein Ausrutscher gewesen. Mittlerweile wissen wir, dass dieser Ausrutscher 5 Jahre angedauert hat. Sie hat mich beschimpft, dass ich es ja nun endlich geschafft habe, der Kleinen den Vater zu nehmen und dass Jens ja schließlich gezeigt hat, was für einen Charakter er hat, weil er sie ja schließlich belogen und betrogen hat. Immerhin hat sie sich bei unserem Anwalt für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und den Erzeuger der Kleinen angegeben.
Heute ist der 25.01.2012 und unser Anwalt stand heute morgen um 11 Uhr bei Gericht, wo die Vaterschaftsanfechtung verhandelt wurde. Doch das privat erstellte Gutachten wurde vom Gericht nicht anerkannt und ein separates nun beauftragt. Auch gab die Kuckucksmutter an, nicht nur mit einem, sondern mit mehreren Männern im möglichen Zeugungszeitraum Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Aber es kämen nur zwei in Frage. Einer davon sei Jens.
Natürlich wird mein Mann versuchen, dass von uns gezahlte Geld wieder zu bekommen, was allerdings nicht so einfach ist. Der mögliche Erzeuger der Kleinen hat bereits 3 Kinder für die er nicht zahlt. Zudem ist er schon über Jahre Hartz4-Empfänger. Außerdem streitet er ab, dass er überhaupt der Erzeuger sein kann, denn es könne schließlich jeder sein, da sie ja wechselnde Männerbekanntschaften hatte. Hinzu kommt, dass er bzw. seine Anwältin uns in abspricht, dass wir einen Anspruch auf Rückzahlung des Unterhalts hätten, weil wir ja nie welchen gezahlt hätten. Das haben wir aber sehr wohl getan und können es natürlich auch nachweisen. Außerdem behauptet er, dass er nicht weiß wofür er zahlen sollte, denn es gibt ja keine Schreiben vom Jugendamt an ihn, was wieder zeigt, dass es ihr immer nur ums Geld ging, denn als sie wusste, dass das Geld aus unserer Richtung kommt, hat sie sich Unterhaltsvorschuss geholt und da bei dem Erzeuger eh nichts zu holen ist, lebt sie dann jetzt auf Kosten ihrer Eltern. Unser Anwalt hat nun den Antrag gestellt, dass der benannte Erzeuger ebenfalls einen Vaterschaftstest machen muss, damit die Vaterschaftsfrage geklärt wird.
Die Einzige, um die es uns Leid tut, ist die Kleine, denn sie wird wahrscheinlich nie einen richtigen Vater haben.
Das ist der momentane Stand der Dinge und wir kämpfen weiter um unser Recht. Ich werde berichten, wie es weiter geht.








